Am vierten Spieltag der 2. DBBL Süd sind die Basketballerinnen des TSV Wasserburg auswärts gefordert. Am Samstag um 16 Uhr geht es für die Innstädterinnen gegen die Rhein-Main-Baskets. Nach drei absolvierten Partien wollen die Wasserburgerinnen ihre bisherige Saisonbilanz verbessern und den zweiten Sieg einfahren. Die Gastgeberinnen stehen hingegen noch ohne Erfolg da und werden alles daransetzen, vor heimischem Publikum erstmals zu punkten.
Die Tabellenkonstellation verspricht eine interessante Begegnung. Wasserburg belegt mit einem Sieg und zwei Niederlagen aktuell den neunten Rang, während die Rhein-Main-Baskets nach drei Niederlagen das Tabellenende bilden. Für beide Mannschaften ist die Partie damit eine wichtige Gelegenheit, die eigene Ausgangslage zu verbessern. Entsprechend dürfte es auf Einsatzbereitschaft, Konzentration und die Umsetzung des eigenen Spielplans ankommen.
Bei den Rhein-Main-Baskets sorgen bislang vor allem Paula Süßmann und Monika Wotzlaw für offensive Akzente. Süßmann erzielt durchschnittlich 14,7 Punkte pro Spiel und ist damit die erfolgreichste Werferin ihres Teams. Wotzlaw steuert im Schnitt weitere 10,7 Punkte bei. Beide kommen somit auf einen zweistelligen Punkteschnitt und zählen zu den wichtigen Säulen im Angriff der Gastgeberinnen. Für Wasserburg wird es darauf ankommen, diese beiden Spielerinnen in der Defensive möglichst wirkungsvoll zu bearbeiten und zugleich das gesamte Team unter Druck zu setzen.
Trotz des bislang sieglosen Saisonstarts sollten die Rhein-Main-Baskets nicht unterschätzt werden. Gerade nach mehreren Niederlagen ist der Wunsch groß, endlich ein Erfolgserlebnis zu feiern. Wasserburg wird daher von Beginn an gefordert sein, die nötige Intensität auf das Spielfeld zu bringen und sich nicht von der Tabellenposition des Gegners täuschen zu lassen. Eine aufmerksame Verteidigung, mannschaftliche Geschlossenheit und eine konsequente Chancenverwertung könnten den Ausschlag geben.
Für die Innstädterinnen bietet sich die Möglichkeit, mit einem Auswärtssieg einen wichtigen Schritt nach vorne zu machen. Nach dem bisherigen Saisonverlauf gilt es, die positiven Ansätze zu nutzen, die eigenen Abläufe weiter zu festigen und über die gesamte Spielzeit eine konstante Leistung zu zeigen. Gelingt es Wasserburg, die Vorgaben umzusetzen und in den entscheidenden Phasen die Ruhe zu bewahren, stehen die Chancen gut, Zählbares aus der Begegnung mitzunehmen.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt anschließend nicht. Bereits am darauffolgenden Samstag, dem 31. Oktober, steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Um 18 Uhr empfängt Wasserburg TS Jahn München, das derzeit den fünften Tabellenplatz belegt. Damit wartet auf die Innstädterinnen auch in der folgenden Woche eine interessante Herausforderung.
Zunächst liegt der Fokus jedoch ganz auf der Auswärtspartie bei den Rhein-Main-Baskets. Mit einem Erfolg am Samstag könnte Wasserburg nicht nur das eigene Punktekonto aufbessern, sondern auch mit zusätzlichem Selbstvertrauen in die nächste Trainingswoche starten. Der Tip-off in Langen erfolgt um 16 Uhr.







